Erfolgreicher Abschluss des CE-Interreg-Projekts CEUP 2030: Ein gemeinsames Innovationssystem für politische Entscheidungen in den Themenbereichen Industrie 4.0 und Additive Fertigung

Das Institut für Automation und Angewandte Informatik (IAI) des KIT hat Ende April 2022 erfolgreich das CE Interreg Projekt CEUP 2030 erfolgreich abgeschlossen. Die Vernetzung der Forschungsgemeinschaft mit Industrie und politischen Entscheidungsträgern in den Themenbereichen Additive Fertigung und Industrie 4.0 stand im Fokus der Projektaktivitäten. Praktische Fall-Beispiele, Handreichungen und Strategiedokumente unterstützen die beteiligten Akteure bei der Umsetzung aktueller Themen wie Künstliche Intelligenz oder Automatisierung in ihrem jeweiligen Arbeitsumfeld.

Ende April 2022 hat das Institut für Automatisierung und Angewandte Informatik (IAI) des KIT, einer der 10 Partner des CE-Interreg-Projekts CEUP 2030, das Projekt erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt startete im Jahr 2020 mit einer Gesamtfinanzierung von 1,1 Millionen Euro und wurde vom Krakow Technology Park (Polen) koordiniert. Das KIT war für den Aufbau eines Trend- und Innovationsnetzwerks zum Thema „Intelligente Produktionssysteme“ verantwortlich. Ziel des Netzwerks war es, regionale und internationale Stakeholder aus den beteiligten Partner-Ländern zusammenzubringen. Es sollten gemeinsame Strategien und Rahmenbedingungen erarbeitet werden, um das Thema Industrie 4.0 und Additive Fertigung bei regionalen Entscheidungsträgern stärker zu positionieren.

Interreg project CEUP 2030

Zur Realisierung der eigenen Projekt-Ziele hat CEUP 2030 die Ergebnisse und Lessons Learnt von sechs EU-geförderten Zwillingsprojekten verwertet, an denen die Projektpartner beteiligt waren. Nachhaltige Verwertung der Projektergebnisse sowie Einbeziehung der bestehenden Netzwerke haben maßgeblich zur Gestaltung des Projekts CEUP2030 beigetragen. Die Abschlussveranstaltung des Projekts fand im März 2022 in Wien zusammen mit der Eröffnung des EIT Manufacturing Co-Location Center East statt.

Während des gesamten Projekts wurden verschiedene regionale und transregionale Workshops mit regionalen und internationalen Interessenvertretern durchgeführt, wie z. B. die Policy Learning Labs und die Tech Trend Dialog Meetings. Neueste Entwicklungen aus Wissenschaft und Industrie zu Fachthemen wurden präsentiert und die sich daraus ergebenden Anforderungen  aus den Communities gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern diskutiert. Die themenspezifischen Trend- und Innovationsnetzwerke wurden während des Projekts etabliert und werden auch nach Abschluss des Projekts weitergeführt. Das im Projekt CEUP 2030 geschaffenen Innovationsökosystem soll hier nachhaltig gemeinsame Forschungsprojekte in den Bereichen Digitalisierung und Additive Fertigung insbesondere für den Raum Mittel- und Osteuropa unterstützen.

Ce Interreg project CEUP 2030 project activities

Während des gesamten Projekts wurden verschiedene regionale und transregionale Workshops mit regionalen und internationalen Interessenvertretern durchgeführt, wie z. B. die Policy Learning Labs und die Tech Trend Dialog Meetings. Neueste Entwicklungen aus Wissenschaft und Industrie zu Fachthemen wurden präsentiert und die sich daraus ergebenden Anforderungen  aus den Communities gemeinsam mit den politischen Entscheidungsträgern diskutiert. Die themenspezifischen Trend- und Innovationsnetzwerke wurden während des Projekts etabliert und werden auch nach Abschluss des Projekts weitergeführt. Das im Projekt CEUP 2030 geschaffenen Innovationsökosystem soll hier nachhaltig gemeinsame Forschungsprojekte in den Bereichen Digitalisierung und Additive Fertigung insbesondere für den Raum Mittel- und Osteuropa unterstützen.

In den kommenden Tagen stehen noch die Veröffentlichung der finalen Ergebnisse des Projekts CEUP2030 an. Das Policy Intelligence Dashboard Tool bietet den Nutzern einen Einblick in das Forschungs- und Innovations-Ökosystem in Mitteleuropa. Hier werden Informationen über Finanzierungsmöglichkeiten, wissenschaftliche Entwicklungen, Trendradar-Analysen, Flagship Projekte und Best-Practice Beispiele zu den Fachthemen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus stehen eine Anzahl an Informationsvideos sowie E-Broschüren zu den einzelnen Fachthemen auf der Webseite zur Verfügung.

Im Projekt wurden neue Ansätze zur Verbesserung der strategischen Zusammenarbeit des KIT mit mitteleuropäischen Akteuren erarbeitet. Im Konsortium wurden insgesamt 20 Folgeprojekte (Flagship Projekte) generiert und zur Förderung auf nationaler bzw. europäischer Ebene eingereicht. Bei einem Teil der eingereichten Projekte steht die Bewertung noch aus, wobei mehr als fünf Flagship Projekte bereits offiziell gestartet sind.

Für weitere Informationen zum Projekt CEUP 2030 oder für Anfragen zur Zusammenarbeit mit dem KIT besuchen Sie bitte die unten stehenden Links oder kontaktieren Sie das KIT CEUP2030 Team (clarissa.marquardt@kit.edu, amal.charles@kit.edu) .

Bleiben Sie in Kontakt mit CEUP 2030: