
Ein Rückblick auf die jüngsten Laborbesuche in Offenburg und Kaiserslautern, die zum Austausch von Wissen und Technologien in der Oberrheinregion beigetragen haben.
LabVisit- Biomechanik in Arbeit, Gesundheit und Sport: Besuch des Institute for Biomechanics and Motion Studies (IBMS) an der Hochschule Offenburg
Am 29. Januar 2026 erhielten die Teilnehmenden beim Besuch des Institute for Biomechanics and Motion Studies (IBMS) einen umfassenden Einblick in die Anwendung der Biomechanik in Arbeit, Gesundheit und Sport.

Sie erfuhren, wie die Forschung des IBMS dazu beiträgt, Leistungen zu verbessern, Verletzungen und Stürze zu verhindern sowie die Interaktion zwischen Mensch und Technologie zu optimieren. Im Sport liegt ein besonderer Fokus auf Leistungssteigerung, Verletzungsprävention und Rehabilitation.
Darüber hinaus stellte das Institut innovative Ansätze zur Bewegungsanalyse außerhalb des Labors vor, bei denen fortschrittliche Methoden mit datenbasierter Forschung kombiniert werden, um sowohl wissenschaftlich relevante als auch praxisnahe Erkenntnisse zu gewinnen.
LabVisit- Angewandte Robotik für industrielle Innovation am Work-Life Robotics Institute (WLRI) an der Hochschule Offenburg
Am 24. Februar 2026 öffnete das Work-Life Robotics Institute (WLRI) seine Türen und bot den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die angewandte Robotik und ihre Rolle für industrielle Innovation.

Die Teilnehmenden erfuhren, wie das WLRI wirtschaftlich tragfähige Robotiklösungen entwickelt, die auf konkrete industrielle Anwendungen ausgerichtet sind. An der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine konzentriert sich das Institut auf die Gestaltung effizienter Interaktionen in soziotechnischen Systemen durch praxisorientierte Forschung.
Zu den zentralen Forschungsfeldern zählen lean-orientierte industrielle und kollaborative Robotik, Mensch-Roboter-Interaktion unter realen Bedingungen sowie die Entwicklung additiv gefertigter Komponenten. Ziel ist es, einen konkreten Mehrwert für Unternehmen zu schaffen und neue Möglichkeiten für Innovation und Technologietransfer zu eröffnen.
LabVisit- Erkundung fortschrittlicher Drohnenrobotik und Radartechnologien am Institute of Unmanned Aerial Systems (IUAS) an der Hochschule Offenburg
Das dritte Zukunft.Lab.Schwarzwald fand am 26. März 2026 am IUAS statt und bot den Teilnehmenden eine vertiefte Auseinandersetzung mit modernster Drohnenrobotik und Radartechnologie.

Während des Besuchs wurde gezeigt, wie das IUAS anwendungsorientierte Lösungen im Bereich unbemannter Luftfahrtsysteme sowie hochfrequenter Radartechnologien entwickelt. Neben klassischen Flugoperationen präsentierte das Institut Fortschritte in der Drohnenrobotik, darunter magnetische Perching-Systeme sowie UAVs mit aktiven Werkzeugen für industrielle Anwendungen.
Darüber hinaus stellte das IUAS seine Expertise in Radar- und Antennentechnologien für Anwendungen in der Automobilindustrie, Medizin und Industrie vor. Mit modernster Laborausstattung führt das Institut EMV-Tests, die Charakterisierung dielektrischer Materialien sowie Hochfrequenzmessungen von über 100 GHz durch.
Die Hochschule Kaiserslautern öffnet die Türen ihrer Exzellenzlaboratorien
Die Hochschule Kaiserslautern hat einen neuen LabVisit ausgerichtet und damit den Erfolg dieser Veranstaltungsreihe zum grenzüberschreitenden Transfer von Wissen und Technologien bestätigt. Trotz sommerlicher Temperaturen reisten Teilnehmende aus Straßburg, Lörrach und weiteren Regionen des Oberrheins an, um die neuen Laborgebäude am Campus Schoenstraße zu besichtigen.
Unter der Führung von Vizepräsident Peter Starke und Professor Fabian Weber erhielten die Gäste Einblicke in eine der modernsten Hochschulinfrastrukturen in Rheinland-Pfalz. Auf über 9.600 m² stehen rund hundert spezialisierte Labore zur Verfügung, ausgestattet mit modernster Technik wie einem Windkanal, einem Hochspannungslabor, Prüfständen oder einem schalltoten Raum.
Diese Immersion verdeutlicht die Rolle der LabVisits: Forschung und Innovation für Unternehmen zugänglich zu machen, den Austausch mit wissenschaftlichen Teams zu fördern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Innovationsökosystem des Oberrheins zu stärken.


