KTUR
KTUR

Nachrichten

Schwerpunkt 1 : FUE-BEDARF

Rückblick auf die letzten LabVisits in Straßburg 🇫🇷

calendrier

16 April 2026

Rückblick auf die jüngsten LabVisits in Straßburg, die zum Wissens- und Technologietransfer innerhalb der Oberrheinregion beigetragen haben.


LabVisit 1. Medizinische Robotik in Aktion bei ICube x ROSCon FR&DE

Am 20. November 2025 wurde im Rahmen der ROSCon FR&DE eine exklusive LabVisit auf der IRIS-Plattform des Labors ICube in Straßburg organisiert.

Die französischen und deutschen ROS-Communities kamen zusammen, um sich über Fortschritte in den Bereichen Robotik, künstliche Intelligenz und Open-Source-Systeme auszutauschen. Die Teilnehmenden konnten dabei entdecken, wie die Kombination aus Mechatronik, Echtzeitsteuerung und ROS-2-basierten Anwendungen die Entwicklung und das Prototyping der medizinischen Roboter von morgen ermöglich.

Über die technologische Entdeckung hinaus stärkte diese LabVisit vor allem die Verbindungen zwischen Wissenschaft und Industrie und ebnete den Weg für neue Kooperationen im Gesundheitsbereich.


LabVisit 2. Entdeckung der Topographie-Plattform der INSA

Am 4. Februar 2026 öffnete die INSA Straßburg im Rahmen einer LabVisit ihre Topographie-Plattform für Interessierte und Neugierige, mit Fokus auf 3D-Messtechnologien und deren Anwendung in der Kulturerbevermittlung.

Die Besucherinnen und Besucher lernten Verfahren zur Modellierung und digitalen Rekonstruktion von Burgen der Oberrheinregion kennen. Der Austausch mit den Forschungsteams machte den Einsatz modernster Werkzeuge (Drohnen, Laserscanner, Photogrammetrie und Geoinformationssysteme) deutlich, mit denen diese historischen Stätten präzise erfasst und analysiert werden.

Diese LabVisit zeigte die Vielfalt der Zusammenarbeit zwischen Ingenieurinnen und Ingenieuren, Archäologinnen und Archäologen sowie regionalen Akteuren und veranschaulichte die konkreten Anwendungen dieser Technologien in den Bereichen Kulturerbe, Forschung und Wissenschaftskommunikation.


LabVisit 3. Im Herzen der Zukunftstechnologien an der INSA

Am 8. April 2026 fand an der INSA Straßburg eine LabVisit statt, die den Drohnentechnologien und ihren Anwendungen in den Bereichen Umwelt und zivile Sicherheit gewidmet war.

Das grenzüberschreitende Projekt HEDRAF, das in Zusammenarbeit mit dem CNRS (Labor ICPEES) und der Universität Freiburg durchgeführt wird, wurde den Teilnehmenden vorgestellt. Sie konnten eine Vielzahl an Innovationen entdecken, darunter die Entwicklung einer neuen Drohnengeneration, die für schnelle Einsätze vor Ort konzipiert ist und die Luftqualität in Echtzeit analysieren kann.

Über die reine technologische Demonstration hinaus verdeutlichte diese Veranstaltung die wachsende Rolle von Drohnen als wissenschaftliche und operative Werkzeuge im Dienste der Umweltüberwachung und des Risikomanagements.


Ausblick – 2 LabVisits in Deutschland

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Schwerpunkt 3 : UNTERNEHMERTUM

Unternehmertum ohne Grenzen: Einblick in die KTUR Summer School

calendrier

1 April 2026

Wie entsteht Unternehmergeist im internationalen Kontext? In dieser Folge von Rhinepreneurs dreht sich alles um die KTUR Summer School – ein Programm, das Studierende und Nachwuchstalente aus verschiedenen Disziplinen zusammenbringt, um gemeinsam an innovativen Ideen zu arbeiten und unternehmerisches Denken zu entwickeln.

Moderiert wird die Folge diesmal von Océane Marie von der Universität Straßburg. Sie spricht mit zwei Alumni der Summer School darüber, wie das Programm konkret abläuft, welche fachlichen und persönlichen Learnings sie mitgenommen haben und welche Rolle die internationale Zusammenarbeit für ihre Entwicklung gespielt hat. Außerdem geht es um die Frage, wie solche Formate neue Perspektiven eröffnen – und vielleicht sogar den eigenen Karriereweg prägen.

Was ist RHINEPRENEURS?
 RHINEPRENEURS ist ein Format auf Tomorrow’s Founders, das sich mit dem Gründen im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz beschäftigt. Host Sandra spricht mit Gründer:innen, Expert:innen und Innovator:innen über persönliche Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen rund ums Thema Entrepreneurship und Innovation.

Diese Folge ist auf Englisch. Normalerweise erscheinen die Gespräche auf Deutsch und Französisch.

> Spotify

> Apple Podcasts

Der Podcast ist Teil des Projekts ⁠KTUR – Knowledge Transfer Upper Rhine⁠, einem Netzwerk von 15 Hauptpartnern, darunter die EUCOR-Universitäten sowie 40 assoziierten Partnern entlang des Oberrheins. Ziel von KTUR ist es, die Zusammenarbeit und Innovationskraft über nationale Grenzen hinweg zu stärken – und so neue Impulse für die Startup-Landschaft in der Region zu setzen.

Schwerpunkt 3 : UNTERNEHMERTUM

Rhinepreneurs – Episode 2: Ein Blick in Impact Venture Capital – Ein Gespräch mit Claire Weiss von Phitrust

calendrier

6 Januar 2026

Wie können Investitionen sowohl finanzielle Rendite als auch positiven gesellschaftlichen Wandel schaffen?
In der zweiten Folge des Rhinepreneurs-Podcasts, präsentiert von KTUR (Knowledge Transfer Upper Rhine), taucht Gastgeberin Sandra gemeinsam mit Claire Weiss, Impact Analystin bei Phitrust, in die Welt des Impact Investings ein. Phitrust zählt zu den europäischen Vorreitern in diesem Bereich.

Vom Idealismus zur Wirkung

Claires Weg ins Impact Investing begann mit einer grundlegenden Frage: Wie lassen sich wirtschaftliche Aktivitäten mit persönlichen Werten in Einklang bringen?
Aufgewachsen im Elsass in einer Ärztefamilie, wurde sie früh von dem Gedanken geprägt, einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Während ihres Studiums an der Sciences Po und ihres Erasmus-Jahres am KIT Karlsruhe entdeckte sie ihre Leidenschaft für Social Entrepreneurship — und fand schließlich ihren Weg zu Phitrust nach Paris.

Phitrust: Investieren für Veränderung

Phitrust wurde vor über 20 Jahren gegründet und gehört zu den ersten Unternehmen in Europa, die finanzielle Performance mit messbarem sozialem Impact verbinden.
Heute verwaltet Phitrust mehr als 100 Millionen Euro in vier Fonds und unterstützt über 40 soziale Unternehmen in Bereichen wie Inklusion, Gesundheit und Bildung.

Als Impact Analystin verbindet Claire analytische Arbeit mit Empathie: von der Bewertung von Geschäftsmodellen und Risiken bis hin zum engen Austausch mit Gründer:innen, die gesellschaftliche Herausforderungen lösen wollen. Ihre Arbeit zeigt, dass Impact Investing weit mehr ist als Zahlen — es geht um Menschen, Vertrauen und gemeinsame Werte.

Wirkung messen – das Wesentliche im Blick

Eine der größten Herausforderungen im Impact Investing ist die Messung der tatsächlichen Wirkung.
Phitrust hat dafür eine eigene Impact-Methodik entwickelt, die über zwei Jahrzehnte hinweg verfeinert wurde, und nutzt anerkannte Frameworks wie die Theory of Change und das Impact Management Project (IMP). So werden sowohl finanzielle Ergebnisse als auch gesellschaftliche Wirkungen systematisch erfasst.

Tipps für Start-ups: Sinn und Leistung vereinen

Claire gibt auch wertvolle Ratschläge für Gründer:innen, die sich an Impact Investor:innen wenden. Viele unterschätzen, wie anspruchsvoll — aber auch bereichernd — dieser Prozess ist. Ihr Rat: Purpose und Performance müssen zusammenpassen.
Eine überzeugende Impact-Vision braucht ein solides Geschäftsmodell. Ebenso wichtig sind Authentizität, Transparenz und die Bereitschaft zu einer langfristigen Zusammenarbeit. Wie Claire sagt: Eine Investition mit Phitrust ist „fast wie eine Ehe“ — basierend auf Vertrauen, Geduld und gemeinsamen Werten.

Ausblick: Wenn Impact zur Selbstverständlichkeit wird

Claire hofft auf eine Zukunft, in der Impact Investing nicht mehr als Sonderfall gilt, sondern zum Standard wird.
Ihre Vision: „Impact sollte kein Trend oder Nischenthema mehr sein, sondern ein integraler Bestandteil von Wirtschaft und Gesellschaft.“

🎧 Jetzt die ganze Folge anhören: Rhinepreneurs – Episode 2: Inside Impact Venture Capital

Spotify oder Apple Podcast

Schwerpunkt 2 : WEITERBILDUNG

Training for Tomorrow – Interview zu Arbeitsschwerpunkt 2 von KTUR

calendrier

8 Dezember 2025

Interview mit Romina Kolb, Leiterin des Instituts für wissenschaftliche Weiterbildung an der Hochschule Karlsruhe (HKA), und Charlotte Joumier, Referentin für Weiterbildungskonzeption KTUR² im Bereich Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Straßburg (UNISTRA).

Der Arbeitsbereich Weiterbildung zielt darauf ab, die Kompetenzen der Fachkräfte im Oberrheinraum zu stärken, insbesondere im Gesundheitswesen und in der grenzüberschreitenden Industrie. Er fördert die Zusammenarbeit zwischen universitären Weiterbildungseinrichtungen, wirtschaftlichen Akteuren und Institutionen der drei Länder, um Kompetenzbedarfe zu identifizieren und ihnen mit angepassten, praxisnahen, grenzüberschreitenden und innovativen Weiterbildungsangeboten zu begegnen.


Frage 1. Ermittlung der Bedarfe der Wirtschaftsakteure
Wie identifizieren Sie die Kompetenzbedarfe in den Zielbranchen?

Romina Kolb : Wir führen grenzüberschreitende Umfragen und Interviews mit Unternehmen und Akteuren des Gesundheitswesens in der Oberrheinregion durch. Durch die Kombination von quantitativen und qualitativen Erkenntnissen ermitteln wir neue Qualifizierungstrends und bringen regionale Besonderheiten mit einer gemeinsamen transnationalen Strategie für die Entwicklung von Arbeitskräften in Einklang. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Universität Straßburg und der Fachhochschule Karlsruhe ermöglicht es uns, bewährte Verfahren auszutauschen und innovative Ansätze in der Weiterbildung zu entwickeln.


Frage 2. Aufbau auf regionalen Akteuren
Welche Arten von Partnerschaften gehen Sie ein, um diese Weiterbildungsangebote gemeinsam zu entwickeln?

Charlotte Joumier : Wir bauen Partnerschaften mit regionalen Hochschulen und Arbeitsagenturen auf, um unsere Weiterbildungsprogramme auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes im Gesundheitswesen und in der Industrie am Oberrhein abzustimmen. Zukünftige Kooperationen mit IHK/CCI und Innovationsagenturen werden unsere Sichtbarkeit erhöhen, uns direkt mit Unternehmen verbinden und praxisnahe, regional verankerte Weiterbildungsangebote und nachhaltige Weiterbildung sicherstellen.


Frage 3. Entwicklung relevanter grenzüberschreitender Weiterbildungen
Wie werden die im Projekt entwickelten Weiterbildungsprogramme aussehen?

Romina Kolb : Die Gestaltung der Weiterbildungsprogramme befindet sich derzeit in der Vorbereitungsphase. Auf der Grundlage der Ergebnisse unserer Bedarfsanalyse werden wir uns auf Schwerpunktthemen konzentrieren, die auf regionale Prioritäten zugeschnitten sind. Dabei berücksichtigen wir auch die kulturellen, sprachlichen und rechtlichen Unterschiede zwischen Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Hinsichtlich der Formate verfolgen wir einen flexiblen Ansatz. Durch die Kombination von Präsenz- und Online-Formaten werden diese Programme die Zusammenarbeit, Zugänglichkeit und Innovation über die Grenzen hinweg fördern.


Frage 4. Organisation von Pilot-Weiterbildungsmaßnahmen
Wann und wie werden die ersten grenzüberschreitenden Weiterbildungskurse gestartet?

Charlotte Joumier : Die ersten grenzüberschreitenden Pilotdurchläufe der Weiterbildsangebote werden nach Auswertung der Bedarfsanalysen im Frühjahr 2026 in die Planung gehen. Der Start der ersten Trainings ist für etwa November 2026 vorgesehen. Wir konzentrieren uns bereits auf mehrere wichtige Themen: die digitale Transformation, die grenzüberschreitenden Soft skills sowie die soziale und ökologische Transformation.


Frage 5. Auf dem Weg zu einem nachhaltigen und strukturierten Angebot
Wie wollen Sie sicherstellen, dass diese Dynamik nach Projektende fortbesteht?

Charlotte Joumier : Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, wollen wir ein Bündnis für grenzüberschreitende Weiterbildung in der Oberrheinregion schaffen. Dieses Netzwerk soll Weiterbildungseinrichtungen miteinander verbinden und den langfristigen Kontakt zu Unternehmen und anderen regionalen Partnern pflegen. Durch diese enge Zusammenarbeit soll sichergestellt werden, dass die Weiterbildungsangebote nicht nur kurzfristige Qualifikationslücken schließen, sondern auch langfristig zur Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit der Oberrheinregion beitragen.

Schwerpunkt 4 : FINANZIERUNG

Den Zugang zu Finanzierung stärken – Interview zum Arbeitspaket 4 von KTUR²

calendrier

14 November 2025

Eines der zentralen Ziele des Projekts KTUR² besteht darin, den Zugang zu Finanzierung für frühphasige Innovationen im Oberrhein zu verbessern – durch die Kartierung bestehender Förderinstrumente, die Ermittlung konkreter Bedarfe und den Aufbau nachhaltiger, grenzüberschreitender Netzwerke.
Prof. Dr. Dennis Steininger (Chair of Entrepreneurship, RPTU) und Dr. Alessandro Mazzetti (Head of Innovation & Entrepreneurship und Deputy Managing Director, Innovation Office, Universität Basel), Mitglieder des Arbeitspakets 4 zu Finanzierung und Innovationsnetzwerken, teilen ihre Einschätzung zu den regionalen Herausforderungen, identifizierten Good Practices und dem Weg zu einem zukünftigen trinationalen Innovationsfonds.

Frage 1. Abbildung des Bestehenden

Wie gehen Sie mit der Vielfalt der Finanzierungsinstrumente in einer so komplexen, grenzüberschreitenden Region um?

Dennis: «Wir haben die Kartierung für alle drei Länder mittlerweile abgeschlossen. Eine breite Mischung von Instrumenten zeigt sich: öffentliche Förderprogramme, regionale Initiativen, private Venture-Capital-Fonds usw. Die französische Förderlandschaft ist stark zentralisiert, während Deutschland in viele kleine, teils konkurrierende Hubs fragmentiert ist. Die größte Hürde bleibt der Zugang: Man benötigt weiterhin persönliche Empfehlungen, um die Informationsasymmetrien zu überwinden.»

Alessandro: «Fragmentierung und starke Asymmetrien (z. B. öffentliche Finanzierung in FR/DE vs. private Finanzierung in CH) sind deutlich sichtbar und schaffen eine Lücke, die in nicht-grenzüberschreitenden Ökosystemen (z. B. Silicon Valley in den USA, Golden Triangle im Vereinigten Königreich) weit weniger ausgeprägt ist.»


Frage 2. Bedürfnisse und Good Practices identifizieren

Wie sammeln Sie Rückmeldungen der Stakeholder und ermitteln, was vor Ort wirklich gebraucht wird?

Dennis: «Wir haben mehrere Interviews mit zentralen Akteuren des KTUR-Ökosystems geführt: Geldgebern, Innovatoren und Forschenden aus den Hochschulen. Gute Praxisbeispiele werden nur vereinzelt erwähnt; wiederkehrende Herausforderungen betreffen steuerliche und rechtliche Unterschiede, fehlende grenzüberschreitende Netzwerke und Zugangshürden. Der klare Bedarf gilt strukturierten Netzwerken, die echte Kontakte und praktische Unterstützung liefern können.»


Frage 3. Aufbau zielgerichteter Netzwerke

Sie planen den Aufbau von drei trinationalen Netzwerken zu verschiedenen Finanzierungsarten. Welche Fortschritte gibt es?

Dennis: «Die drei trinationalen Netzwerke — Venture Capital, öffentliche Finanzierung und Open Innovation — befinden sich noch im Aufbau. Der Großteil der Interessierten sind Investoren. Wir planen regelmäßige Treffen, um Best Practices auszutauschen, Bedürfnisse zu validieren und Partner wie Banken, Business Angels, Forschungsinstitute und regionale Wirtschaftsförderungen einzubinden.»

Alessandro: «Wir haben mit der Planung begonnen und einige vielversprechende Ideen. Wir wollen Austauschformate schaffen, in denen ähnliche Stakeholder miteinander in Kontakt treten und Synergien bilden können, aber auch Räume, in denen Silos aufgebrochen werden und unterschiedliche Akteure miteinander sprechen — um herauszufinden, wie sie sich gegenseitig ergänzen könnten.»


Frage 4. Konkrete Matchmaking-Formate entwickeln

Ein trinationales Investor-Speed-Dating wurde bereits organisiert und wird erneut stattfinden. Können Sie uns mehr darüber erzählen?

Dennis: «Unser trinationales Investor-Speed-Dating soll innovative Ideen mit dem passenden Kapital vernetzen und grenzüberschreitende Deals ermöglichen. Die Vorbereitung ist abgeschlossen: Viele Startups haben sich beworben, einige müssen aufgrund der hohen Nachfrage sogar auf die nächste Runde verschoben werden. Derzeit ist das Event sektorneutral; künftige Ausgaben könnten branchenspezifische Tracks enthalten.»


Frage 5. Auf dem Weg zu einem grenzüberschreitenden Innovationsfonds

Sie arbeiten an einer Roadmap für die Einrichtung eines trinationalen Innovationsfonds. Welche Vision steckt dahinter?

Dennis: «Die Roadmap für einen trinationalen Innovationsfonds nimmt Gestalt an. Erste Analysen bestätigen einen klaren Bedarf, aber das genaue Modell wird innerhalb der Netzwerke und des Arbeitspakets weiter ausgearbeitet.»

Alessandro: «Die Landschaft des Wissens- und Technologietransfers verändert sich, und damit auch die Methoden — und die Gründung von Startups wird dabei zum zentralen Instrument. Im Oberrheinraum, ähnlich wie in Kontinentaleuropa insgesamt, besteht eine deutliche Early-Stage-Finanzierungslücke, um wissenschaftliche Entdeckungen vom Labor in den Markt zu bringen. Ein trinationaler Fonds, unabhängig vom Modell, würde den Oberrhein auf das Niveau der global führenden Ökosysteme heben.»